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Gebetskalender: 30 Tage Gebet für die islamische Welt

Jedes Jahr ruft die Evangelische Allianz (www.ead.de) zu dieser Aktion auf. Dieses Jahr findet die Aktion vom 11. August bis 9. September 2010 statt und wir laden auch dazu herzlich ein. Für mehr Infos einfach weiterlesen...
Es gibt für jeden Tag neue Anliegen für die es sich lohnt zu beten, also jeden Tag vorbeizuschauen und mitbeten! Wer verhindert ist oder nicht jeden Tag ins Internet gehen möchte, kann sich den Kalender runterladen und ausdrucken...
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Der Kalender |
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August / Sep. '10 |
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Links in dem Kalender könnt ihr euch über die Tage zum aktuellen orangeeingefärbten (gewünschten) Gebets-Tag weiterklicken, schwarzeingefärbte Tage sind noch nicht online und somit nicht anwählbar. Wir werden die Gebets-Tage nach und nach in (Wochen-) Blöcken online stellen.
Nachfolgend noch ein paar einleitende Worte von Christine Schirrmacher für den „Arbeitskreis Islam“ der Deutschen Evangelischen Allianz:
Liebe Freunde und Beter!
Der Beginn des islamischen Fastenmonats Ramadan liegt
dieses Mal im August, also einer warmen Jahreszeit mit einer
langen Taghelle. Der Ramadan ist der neunte Monat des islamischen
Mondjahres, das nur 354 Tage hat. Daher wandert der
Ramadan im Vergleich zur westlichen Zeitrechnung jedes Jahr
zehn bis elf Tage nach vorne. Die langen Tage stellen besonders
hohe Herausforderungen an die Fastenden, denn alle Männer und
Frauen ab der Pubertät, die nicht krank oder auf Reisen sind,
sind zum Fasten von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang aufgefordert.
Ja, auch Getränke sind in dieser Zeit verboten.
Die einzelnen Artikel dieses Gebetsheftes sind je einem Tag
des 30tägigen islamischen Fastenmonats Ramadan zugeordnet,
damit Christen im Gebet mit ganz konkreten Anliegen für Muslime
eintreten können. Muslime glauben, dass der Koran im Monat
Ramadan auf Muhammad herabgesandt worden ist (Sure 2,185).
Im Gedenken daran fasten Muslime und sollen auch auf Zigaretten
und Parfüm, auf Intimität und nach Möglichkeit auch auf
Medikamente verzichten, unangemessenes Reden und unmoralisches
Handeln jedweder Art unterlassen und Freundlichkeit, Großzügigkeit
gegen die Armen und Versöhnungsbereitschaft zeigen.
Der Ramadan ist auch eine Zeit der Prüfung, in der der Gläubige
sich als gehorsamer Diener Allahs erweisen kann, indem er
das Fastengebot einhält. Den Ramadan absichtlich zu missachten,
gilt als schwere Sünde. Alte Menschen können zusätzliche
Almosen spenden oder einen Verwandten bitten, stellvertretend
für sie Fastentage zu leisten. Kinder sollen mit etwa sieben Jahren
mit einem oder zwei Tagen Fasten beginnen, es in den kommenden
Jahren auf eine Woche ausdehnen und mit Abschluß der
Pubertät die vollen 30 Tage halten.
Viele Muslime studieren im Monat Ramadan den Koran oder
doch zumindest einen Teil davon, besuchen die Moschee und
hoffen auf Sündenvergebung, die insbesondere die Überlieferung
verheißt. Besondere Bedeutung hat die Nacht vom 26. auf den
27. Ramadan, die „Nacht der Kraft“ oder die „Nacht der Macht“
(Sure 97,1). Diese Nacht gilt nach überwiegender Meinung als
der wahrscheinlichste Zeitpunkt der Herabsendung des Korans
innerhalb des Monats Ramadan und soll daher von „Heil und
Segen“ erfüllt sein (Surre 97,5). Am Ende des Ramadan wird mit
besonderen Speisen, Besuchen, Geschenken an die Armen und
die Kinder das „Fest des Fastenbrechens“ gefeiert, das zweitgrößte
Fest nach dem Opferfest, das an die Opferung von Abrahams
Sohn erinnert.
Während des Ramadan beten Christen verschiedener Konfessionen
in vielen Ländern der Erde für Muslime in ihrer Nachbarschaft,
in Europa und weltweit. Muslime glauben an Allah als
ihren Schöpfer und Richter, der sie am Ende der Tage für alles Tun
zur Verantwortung ziehen wird. Weil er aber allmächtig und in
seiner Herrschaft und Macht unbeschränkt und absolut frei ist,
hofft der Gläubige auf seine Vergebung und darauf, dass seine
verdienstvollen Werke auf der Waage im Gericht seine schlechten
überwiegen werden, damit er ins Paradies eintreten kann.
Die meisten Muslime, von denen wir Ihnen in diesem Heft
einige Gruppen vorstellen möchten, haben noch wenig oder gar
nichts vom Evangelium von Jesus Christus gehört, der jedem
Menschen seine Liebe und die Gewissheit der Vergebung schenken
will. Gott kann Türen und Menschenherzen öffnen, damit
viele Muslime Jesus als Erlöser kennenlernen.
Die Hefte können hier auf Beten Online (siehe unten) heruntergeladen werden, können aber auch bei der Deutschen Evangelischen Allianz bestellt und/oder gedownloadet werden (Folgen sie dem Link: www.ead.de).
Christine Schirrmacher
„Arbeitskreis Islam“ der Deutschen Evangelischen Allianz
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Kein Adobe Reader, kein Problem, einfach diesem Link folgen, runterladen und installieren: www.adobe.com
(Quelle: Alle Informationen (Texte) und Bilder mit freundlicher Genehmigung der Deutschen Evangelischen Allianz)
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